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Das Herz sprechen lassen - ohne klares Thema

Es war der Abend vor dem Coaching-Wochenende. Die Stimme wurde so laut. Was ist, wenn es die TeilnehmerInnen doch nicht gut finden? Was habe ich schon zu erzählen? Einschlafen? Keine Chance. Es war Zeit, aus der Comfort Zone zu gehen und sich der Angst zu stellen.


Ich glaube, wenn man das macht, was dem Herzen entspricht. Wo du merkst, dass es in Resonanz geht. Dort ist auch der Punkt, an dem du Angst verspürst. Die Selbstzweifel kommen. Und dann... Es waren zwei wunderschöne Tage. Im Nachhinein dachte ich: Wovor hattest du Angst?


Ich durfte spüren, dass wir Grundbedürfnisse in uns haben. Sicherheit, Geborgenheit. Dieses Gefühl hat man ausserhalb der Comfort Zone nicht. Sowie auch Zugehörigkeit, Anerkennung. Dass man sich nicht alleine fühlt. Das Thema Ablehnung kann sehr gross und stark sein. Man denkt dann, man ist alleine und alle anderen wissen es besser und sind weiter.


Diese Gedanken sind einfach nicht wahr. Ich möchte euch deshalb ermutigen, der Stimme in deinem Kopf, die dich von allem abbringt, zu stellen. Es gibt nur einen Weg: Durch die Angst gehen. Wir schaffen das.


Wenn wir jemanden sehen, der traurig ist. Gehen wir hin und muntern ihn/sie auf. Ob die Person einem fremd ist oder nicht. Wir können so viel Heilung in jemand anderem auslösen, wenn wir nur unser Herz sprechen lassen. Unser Herz hat keine Angst vor Ablehnung, keine Limits. Es ist da, um aufzublühen und zu lieben. Angst ist irrational. Wir dürfen und müssen uns und anderen selbst zuzureden. An uns glauben. Wir haben alles in uns drin.


Wie oft haben wir uns eine Stimme gewünscht, die sagt: Ich glaube an dich. Wie oft versuchen wir Lösungen zu präsentieren. Doch wir dürfen uns darauf konzentrieren, Mut zuzusprechen. Uns selbst und unserem Umfeld. Unserem Herzen zuzuhören und zu folgen.


Meine wichtigste Botschaft: Umgebe dich mit Menschen, die so denken wie du. Die auf ihr Herz hören, die wachsen wollen, die aufblühen möchten. Alle anderen dürfen wir liebevoll loslassen.


Was wir glauben, manifestiert sich. Wer sagt, dass wir Dinge nicht können? Wer kann dies mit Sicherheit sagen? Egal, wo unser Schmerz sitzt: Ändern wir das Drehbuch. Aufgeben, ist keine Option. Mit unserem Schmerz, unseren Erfahrungen sind wir anderen ein Licht. Mit unserer Stimme, unseren Worten, unseren Geschichten.


Ja... Es braucht Mut. Aber diese Stärke haben wir bereits in uns. Sie wartet nur darauf, eingesetzt zu werden.


Fühlt euch umarmt,

Eure Antonella

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